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WAY OUT WEST TOUR 2011  

 


          

CWF-KÖTZ WAY OUT WEST 2011

 

"riding the waves tour" Arkansas River

 

http://vimeo.com/15313131

 

 

WAY OUT WEST with THE BEST.pdf

 

 

WAY OUT WEST 2011

Eine Kultur- und Musikreise in den Nordwesten der USA.Die 4. USA-Reise der Country & Western Friends Kötz 1982e.V. in Zusammenarbeit mit AAR Reisen, führt diesmal vom 28. Mai bis 8. Juni inden Nordwesten der USA mit der Möglichkeit im Anschluß das 40. CMA-Festival (Fan-Fair) an vierTagen mit über 200 Country Music Stars in  Nashville, Tennessee,  zu erleben. 2000 Meilen unterwegs in den amerikanischen Rocky Mountains,5 Bundesstaaten, 8 National Parks – das sind einige der vielen Highlights auf der vierten gemeinsamen Reise von AAR Reisen und den Country & WesternFriends Koetz. Es ist eine Reise der Superlative, Cowboys und Indianer sind ebensodabei wie faszinierende Landschaften und einsame Bergseen, die welthöchsten Geysire im Yellowstone Park, bizarre Gebirgsformationen und Tafelberge und jahrhundertealte Felswohnungen der Ureinwohner und das Tor zum Westen, die Stadt Denver, auf einer Höhe von einer Meile gelegen. Historische Westernstädtchen, einst wohlhabende Orte während des Goldrausches, Büffelherdenin freier Wildbahn und die Country- und Cowboymusik – alles lernen Sie aufeiner entspannten und erlebnisreichen Tour zur besten Reisezeit kennen! Tauchen Sie ein in die fantastischen Geschichten der Pionierzeit, des Cowboymythos und lernen Sie mehr über die schillerndsten Figuren des alten Westens. Kommen Sie mit auf eine der schönsten Touren des amerikanischen Westens. Erleben Sie die majestätischen Rocky Mountains in den Bundesstaaten Colorado und Wyoming und eine schier endlose Fülle von Naturwunder in South Dakota und Utah. Zum Abschluss Ihrer Reise geht es dann noch zum Whitewater Rafting (Wildwasserfahren) auf dem schönen Arkansas River in Colorado – ein passender Abschluss Ihrer Reise WAY OUT WEST – WITH THE BEST! Im Anschluss an diese Reisebieten wir den Musikfreunden die einmalige Gelegenheit, am CMA Music Festivalin Nashville teilzunehmen. Es ist das 40. Jubiläum dieses größten Musikevents in den USA. Sie sind an allen Festivaltagen dabei – und für alle Teilnehmer ander WAY OUT WEST-Reise bietet AAR Reisen einen attraktiven Sonderpreis an,inkl. dem Inlandsflug von Denver nach Nashville! Die  Reise ist nicht nur für Clubmitglieder sondern offen  für all jene  Country & Western- und USA-Fans,die gerne einmal den Westen besuchen möchten, es aber bisher nie geschafft haben. 

www.cwf-koetz.de

  oder

www.aartravel.com

  

 Depp Souzh Tour 2009 

http://www.macon.com/local/story/872588.html#Comments_Container?storylink=addthis  

 

Es war eine großartige und ereignisreiche Reise, die mit viele tolle Stationen und Begegnungen aufwartete, mehr als ich/wir mir/uns erträumt haben. Hier einige vorläufige und nur kleine Reisenotizen zur unserer Tour:

 

Sonntag, 27.09.Der Flug von Stuttgart nach Nashville war problemlos. In Nashville fehlte zwar einiges an Gepäck, welches aber mit einem der nächsten Flüge aus Atlanta noch rechtzeitig eintraf. Die erste Woche waren wir im "Best Western Music Row" untergebracht, welches wir schon von den anderen Aufenthalten in Nashville kannten.  

 

Montag,28.09.Von hier aus startete der erste Ausflug ins nahegelegene Historic Bell Buckle.Valerie Smith haben wir zwar nicht angetroffen, aber nach einem feinen Lunch im Bell Buckle Cafe trafen wir Gregery Heinike, der uns in seine Music Hall einlud und wir konnten uns dort etwas unterhalten. Ein Besuch der nahegelegenen George Dickel Distellerie erwies sich als unglücklich, da montags leider geschlossen! Aber auch so war der kleine Ausflug schon wegen der wunderbaren Landschaft um Bell Buckle lohnenswert.Am Montagabend war das Station Inn für einen "Pflichtbesuch" der "Time Jumpers" unser Ziel. Wunderbarer Western-Swing und Honky Tonk und etwas small talk mit den Bandmitgliedern Kenny und Dawn Sears, "Ranger" Doug Green oder Paul Franklin, der seit dem Tod von "Papa" John Hughey die Pedal Steel Guitar bei den Jumpers bedient. Aber auch mit Doyle Lawson, der mit seiner Frau zum Konzert gekommen war. Und wie immer am jedem Montagabend (und dies seit über 12 Jahren) war das Station Inn bei den "Time Jumpers" bis auf den letzten Platz gefüllt.

 

Dienstag und Mittwoch 29.09 und 30.09:Zwei Tage führte uns ein Ausflug nach Pigeon Forge (Dollywood & Great Smoky Mountain Nationalpark). Da Dollywood dienstags geschlossen war, fuhren wir zum Clingsman Dome im Great Smoky Mountan Nationalpark. Leider war "Top of Old Smoky" im Gegensatz zum Besuch in 2005 diesmal wolkenverhangen und es ging ein unangenehmer scharfer und kalter Wind. Schade, dennes gab kaum Gelegenheit zu fotografieren. Etwas tiefer hatten wir dann doch noch Gelegenheit die Smokies im Bild festzuhalten. Am Abend gab es dann einen Besuch im "Golden Corral" und anschließend für einige noch eine Visite in der "Smoky Mountain Brewery", dort gab es dann noch eine richtige Maß vom Fass gezapft! Am Mittwoch besuchten wir dann den Freizeitpark "Dollywood", der sich gegenüber 2005 um einige Attraktionen erweitert hat. Wetter: sonnig und warm.    Am Mittwochabend waren wir rechtzeitig wieder in Nashville, denn für einige von uns stand ein Treffen mit Michael Martin Murphey, der zwei Tage zur IBMA nach Nashville gekommen war, auf dem Programm. MMM spielt zusammen mit Carrie Hassler & Hard Rain, die im nächsten Jahr beim Bluegrass Festival in Bühl/Baden dabei sein werden, ebenso wie die schwedische Band G2, die ich später noch bei der IBMA getroffen habe.

 

Donnerstag, 01.10.Am Donnerstag reisten wir zum Geburtsort von Bill Monroe nach Rosine, Kentucky. Friedrich konnte ein ausführliches Interview mit einer älteren Lady führen, die Bill Monroe noch gekannt hatte. Im Anschluß daran führte sie uns auf den nahegelegenen Friedhof zur Grabstätte des "Father of Bluegrass". Nur wenige Kilometer entfernt liegt Jerusalem Ridge.Dort fand an diesem Tag der erste Tage der Jerusalem Ridge Bluegrass Festival 2009 statt. Als Campell Mercer, der Chef des Festivals von unserer Anwesenheit erfuhr, bat er mich und Friedrich auf die Bühne und wir konnten die bereits am ersten Festivaltag ca. 5000 anwesenden Besucher begrüßen. Musikalisch wurde traditionelle Bluegrass und Oldtime Music bei tollem Sound geboten. Das Festival findet in einem Wald statt und es ist schier unglaublich, was das Orgateam dort geleistet hat. So ging ein weiterer Traum in Erfüllung, einmal ein richiges amerikanischen Bluegrass Festival zu erleben: ein grandioses und unvergeßliches Erlebnis!!! Thanks also to Julie & Campell Mercer!

 

02.10 und 03.10.Freitag und Samstag waren für viele der Gruppe dem IBMA Fanfest vorbehalten. Durch die Möglichkeit, sich mit dreiFahrzeugen mobil zu sein, konnten die weniger Musikinteressieten auch andere Sehenswürdigkeiten ansteuern. Ich z.B. war am Samstagabend mit Hugh und Mary Moffatt in einem original mexikanischen Restaurant Abendessen und dabei gesellte sich noch Gail Davies mit ihrem Mann zu uns. Am Abend gabe es dann noch einen wunderbaren Auftritt mit einem "Carter Family Tribute", welcher von John Carter Cash und seiner Frau präsentiert wurde. Ansonsten gab es noch  Wiedersehen mit Wil Maring und Robert Bowlin, Doyle Lawson, Sierra Hull, den Grascals u.v.a.  

 

Sonntag, 04.10.Am Sonntagmorgen war noch eine Gospel-Celebration zum Abschluss des IBMA-Fanfestes angesagt. Drei Stunden mit wunder-barer, gehörfreundlicher Musik, die wir sehr genossen haben. Am Sonntagnachmittag stand dann noch der Besuch der Grabstätten von Johnny Cash und June Carter, aber auch von Mother Maybelle Carter, Merle Kilgore, Joe Maphis, Luther Perkins u.a. auf dem Friedhof "Memory Gardens" in Hendersonville an. Danach erfolgte der Umzug ins Hotel im Music Valley, wo am nächsten Tag unsere Deep South Reise startete. Friedrich traf abends noch Chris Jones & The Nightdrivers (mit Mark Stoffel) down town im Bluegrass Inn. Die meisten der Gruppe gingen mit Werner Michels noch ins nahegelegene John A's wo die Hausband einige Sängerinnen und Sänger begleitete, die ihr Talent beweisen wollten.  

 

 Montag, 05.10.RCA Studio B (Klasse Tour mit Keith ... Gänsehautfeelings) Country Music Hall of Fame (Ausstellungen über Williams Family Tradition und Brenda Lee) und anschließend Opryland. Friedrich und PeeWee verzichten auf Opryland und treffen sich stattdessen mit John Francis und seinem Freund Adam und besuchen das CASH CABIN STUDIO in Hendersonville .... Gänsehautfeelings again! Mit John Francis und Adam treffen wir uns abends in einer Musikkneipe im Music Valley .... auch Eric Brace findet den Weg dorthin und überrascht und dort mit seinem Besuch. Da sich wegen des Football-Monday die Songwriter Session von 9.00 auf 11.00 Uhr verzögert, nehmen wir John & Adam kurzerhand mit auf mein Zimmer und dort spielen sie noch einige Songs zum Abschluß eines schönen und interessanten Tages. John Francis kommt im Februar 2010 auf Solotour nach Deutschland und wir auch bei den CWFK zu Gast sein!

 

Dienstag, 06.10.Über Lynchburg geht es nach Athens, Georgia einer kleinen, aber interessanten Stadt, die ebenfalls Musikgeschichte präsentiert: Bands wie R.E.M., B 52`s oder Widespread Panic haben hier ihre Anfänge genommen und produzieren in dieser Collegestadt. Paul Bouchart hat diese Zeit persönlich miterlebt und weiß darüber vortrefflich zu berichten und führt uns an alle wichitgen Schauplätz der New Wave Bewegung der 80er Jahre. Abendessen mit Konzert im Melting Point, dirket neben dem Hotel gelegen: Bluegrass mit den Lonesome Travellers aus Colorado und Crap (Country-Rap) mit Colt Ford einem einheimischen Interpreten.  

 

Mittwoch, 07.10.Unsere Fahrt geht heute entlang des Antebellum Trail, vorbei an herrlichen Vorkiegsvillen nach Macon, Georgia und Besuch der dortigen Georgia Music Hall of Fame. Eine Reporterteam des örtlichen Macon Telegraph ist vor Ort und macht Interview mit PeeWee, Friedrich und Werner Michels. Der Artikel erscheint am nächsten Tag und wir kaufen uns schnell noch ein Dutzende Exemplare mit dem Artikel. So schnell wird man "famous" and "legendary" :-) Auch Macon ist eine Musikstadt und präsentiert in seiner Music Hall viele legendäre Künstler wie Otis Reding, Little Richard oder Alan Jackson. Ein Besuch der Otis Reding Statue rundet den Tag in Macon ab.

 

Donnerstag, 08.10.Von Macon geht es bei wunderschönem Wetter und sommerlichen Temperarturen wieder nach Norden in die Metropole Atlanta und Zielpunkt ist das höchste Hotel der westlichen Hemisphäre: Im Hotelturm "Westin Peachtree Plaza" übernachten wir hoch über Atlanta (mein Zimmer lag z.B. in der 52ste Etage) und haben einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt. Nachmittags bleibt Zeit für einen Stadtbummel und abends feiert Friedrich mit uns im nahegelegenen "Hooters" seinen 44. Geburtstag mit einigen Pitchers good american draft beer und einige wohlgeformte Hooter-Girls erfreuen ihn mit einem besonderen Ständchen :-)   

 

Freitag, 09.10.Ein langer Tag mit dem Bus steht bevor. Nächste Station: Montgomery, Alabama: Grabstätte und Museum von Hank Williams.Mittags besuchen wir die Grabstätte von Hank Williams und danach das Museum. Hier sind leider keine Foto- oder Videoaufnahmen möglich. Das Museum birgt viele Schätze aus der Zeit Hank Williams und ist liebevoll und sehr persönlich zusammengestellt. Überall kommen wir mit den Menschen vor Ort, ob nun einheimisch oder ebenfalls Besucher ins Gespräch und alle sind begeistert über unsere Tour und unser Interesse an amerikanischer Country Music Geschichte. Nun hat uns der Alabamarain auch eingeholt, aber es ist warm und deshalb stört es uns kaum. Unser Busdriver Horace chauffiert uns weiterhin umsichtig und sicher zum nächsten Hotelstop in Meridian, Mississippi. (Horace ist übrigens direkt nach seiner Rückkehr aus seinem Urlaub in Deutschland(!) zu uns gestossen und hat unsere Tour gefahren. Er war von anderen deutschen AR-Reiseteilnehmern eingeladen und hat in München das Oktoberfest besucht!) In Meridian besuchen einige von uns auf Empfehlung von Werner Michels erstmals eine Restaurantkette mit Namen "Carabas" und werden nicht enttäuscht. Wir geniessen feines Essen in angenehmer und gepflegter Atmosphäre.  

 

Samstag, 10.10.Ein weiterer langer Reisetag steht an von Meridian nach Lafayette, Louisiana ca. 320 Meilen.Zunächst geht es um 9.00 Uhr ins Jimmie Rodgers Museum. Musemumsleiter Bill John freut sich über den Besuch der deutschen Reisegruppe und erklärt und erzählt uns viel über Jimmie Rodgers und seine Zeit. Hier darf man auch nach Herzenlust filmen und fotografieren. Nach dem Museum noch ein Stop an der Grabstätte von Jimmie Rodgers und dann geht es weiter deep south allons a Lafayette! Werner und Horace sind ein gutes Gespann und wir erreichen Lafayette just at the right time!Um 16.15 Uhr Ortszeit sind wir an der "Heritage-Stage" des "Acadiens et Creols Festivals" und erleben gleich drei Legenden zusammen auf der "Heritage-Stage": Doug Kershaw, Jimmy C. Newman und Joel Sonnier! Alle drei und später auch D.L. Menard sind zusammen mit Fats Domino (er war leider nicht da) die ersten Mitglieder der neu gegründeten Louisiana Music Hall of Fame und wir erleben die Aufnahme live vor Ort mit! Auch ein kurzer persönlicher Kontakt mit shake hands und Fototermin mit den Cajunlegenden gelingt und wir freuen uns noch auf den Auftritte des Hank Williams der Cajun Music: D.L. Menard. Begleitet wird er von der Jambalaya Cajun Band. Mit dem Bandleader Terry Huval treffe ich mich noch kurz am Rand der Bühne und er errinnert sich an unsere Korrespondenz aus den frühen 90er Jahren, als wir mit der Band wegen eines Auftrittes beim Kötzer Festival in Kontakt standen. Leider ist die Tour damals aus zeitlichen und finanziellen Gründen gescheitert. Umso schöner war es, diese tolle Band in Lafayette zusammen mit D.L. Menard live zu erleben. Neben der Heritagebühne gab es weitere Bühnen auf denen z.B. Balfa Toujours und FeuFoillet spielten, aber auch eine Tanzbühne und viele Stände mit Cajunfoods, T-Shirts,  Kunsthandwerk waren zu bestaunen. Ein dreitägiges Festival bei freiem Eintritt und vielen nicht nur  musikalischen Attraktionen. Wir durften zumindest einen kleinen Teil der ausgelassenen und lockeren Atmosphäre dieses Festivals miterleben.Auch dieser Programmpunkt der Reise gehört in die Rubrik: grandios, unglaublich und unvergeßlich!!!

 

Sonntag, 11.10. Noch ein kurzer Abstecher nach down town Lafayette, aber Sonntagmorgen ist alles ruhig und verschlafen!Begleitet von leichtem Regen fahren wir durchs Cajun Country immer weiter nach Süden in den deutschstämmigen kleine Ort Kraemner, wo uns eine Swamp-Tour erwartet. Auf einem Swampboat fahren wir auf dem Lafourche Bayou und bekommen dabei auch einige kleine Alligatoren vor die Linsen. Schön die Vegetation mit dem Bäumen und dem "Spanish Moss", welches von den Bäumen hängt und im tropischen Klima Louisiana's prächtig gedeiht. Ein Paradies für Fotografen, auch bei (leider) bedecktem Himmel.Weiter geht die Reise zur Oak Alley Plantation bevor wir in New Orleans vor Anker gehen. Ein Besuch der Oak Alley Plantation in Vacherie am Mississippi ist ein unbedingtes Muss! Hier wird seit dem 17. Jhd. in mehreren Plantagen Zuckerrohr angebaut. Das besondere an der Oak Alley Plantation sind, wie der Name schon verrät, die Bäume. 28 mehr als 200 Jahre alte Eichen bilden eine wahnsinnig schöne Allee vom Mississippi bis zur Vorkriegsvilla der ehem. Plantagenbesitzer. Dazu muss gesagt werden, dass die Eichen noch vor der Villa gepflanzt worden sind. Und wieder habe ich von  einer überraschende Begegnung zu berichten. Als ich gerade den Geschenkladen verlassen möchte, tupft mich jemand auf die Schulter uns sagt: "Na, die Kötzer Countryfreunde sind ja überall zu treffen!" ??? gilt für mich! Ein freundlicher Herr erklärt mir, dass er seit Jahrem zum Kötzer Festival kommt und vor vielen Jahren die Auftritte der "Fire On The Mountain Cloggers" aus San Antonio, die ja auch bei unserem Festival so famos getanzt und begeistert haben, organisiert hat. Herbert Köhler wohnt in Dornstadt bei Ulm und macht derzeit Urlaub in Louisiana und wohnt im Hotel der Oak Alley Plantation. Such a small world!Nun, aber auf nach New Orleans. Auch hier sind für die Jahreszeit noch Rekordtemperaturen zu vermelden. Tagsüber über 30 Grad und abends und nachts sicher nicht weniger als 25 bis 27 Grad. Herrlich! Abends gleich noch ein Besuch des French Quarters in den (leider meist zu lauten) Lokalen der Bourbon Street. Hier wird eine bunte Musikvielfalt geboten, wobei der New Orleans Jazz eine besondere Rolle spielt. Mit der Music Factory in der Decatour Street ist auch ein Plattenladen der Spitzenklasse vorhanden, der eine Riesenauswahl an einheimischer Musik zu bieten hat.  

 

Montag, 12.10.Nach dem Frühstück im Hotel Country Inn & Suites, welches Down Town liegt und von dem das French Quarter mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten wenigen Minuten bequem zu Fuss zu errreichen ist, erwartet uns eine deutschsprachige Führerin, welche uns in den nächsten 3 1/2 Stunden New Orleans recht ausführlich zeigt und viele interessante Fakten zu berichten weiß.Zunächst geht es nochmals mit Horace per Bus durch die Stadt, zu einem der zahlreichen Friedhöfe, an den Lake Poncharttrain und Gebiete, wo Hurrikan Katrina im Jahr 2005 besonders gewütet hat und die Wiederaufbauarbeiten noch im Gange sind. Es wurde schon viel getan, aber es gibt auch noch viel zu tun. Bevor wir uns dann auf eine ca. 2stündige Walkingtour durch das French Quarter begeben, verabschieden wir uns von Horace, mit dem wir auch auf dieser Reise einen vorzüglichen Reisebegleiter hatten. Thanks a lot! Die Hitze des Tages nimmt zu und bei der hohen Luftfeuchtigkeit von über 90 % kommen wir bei der Walking Tour alle mächtig ins Schwitzen. Der Nachmittag und Abend steht dann zur freien Verfügung. Zunächst entlädt sich der Himmel über NOLA (New Orleans, Louisiana) und es gießt in Kübeln. Es kühlt kaum ab und am Abend treffen wir Kim Carson zusammen mit Jason Bishop in Kerry's Irish Pub nur ca. 10 Minuten vom Hotel entfernt. Einige der Reisegruppe gehen mit und wären wir nicht vor Ort gewesen, hätte Kim und Jason vor keinem Publikum, sondern lediglich vor ein paar Stammgästen des Pubs gespielt. Die Freude ist deshalb umso größer und das Shiner oder Guiness schmeckt auch in NOLA. Am späten Abend gesellt sich noch eine Freundin von Kim auf die Bühne und Drummer Pete Bradish kommt kurz vor Mitternacht auch noch im Pub vorbei um Hallo zu sagen.  

 

Dienstag: 13.10.Der letzter Tag unserer Reise steht an. Vormittags ist noch zur freien Verfügung: French Quarter again, Louisiana State Museum,  Jackson Square, Riverwalk, Aquarium sind nur einige von vielen Möglichkeiten, die man in Anspruch nehmen kann. Nachmittags, bei bewölktem Himmel startet um 14.30 Uhr unserer Dampferfahrt mit der Natchez auf dem Mississippi. Zwei Stunden dauert die Fahrt und der kühle Fahrtwind wirkt erfrischend. Am Abend trifft man sich zum "Abschiedsessen" im "Mulatre's" einem typischen Cajunlokal. Die Preise liegen im Gegensatz zu den bekannten Restaurantketten etwas höher, dafür gibt es aber auch spezielle Fischgerichte und dazu Livemusik, die an diesem Abend von Lee Benoit und seinen Cajunstompers gespielt und gesungen wird. Eine nette Tanzmusik, die schon mal den einen Country oder Rocktitel cajunmäßig arrangiert vorträgt. Wer noch nicht müde ist, geht noch etwas spazieren und noch einmal einen Abstecher in die abends immer belebte Bourbonstreet. Die meisten Lokale haben recht laute Musik und so zieht es mich an diesem Abend in die Preservation Hall, die uns von Werner Michels und der Reiseführerin empfohlen wurde. Hier spielt eine typische New Orleans Jazz Band. Der Konzertraum ist sehr klein und die Fans sitzen oder stehen eng gedrängt an einander. Es gibt nur Venilatoren und nicht die sonst übliche Klimaanlage. Passt somit bestens zum lässigen Groove der Preservation Hall Jazz Band. Ähnlich wie bei den Time Jumpers im Station Inn in Nashville, gibt es auch hier hin und wieder Wechsel bei den Musikern und oft sind es schon im Alter sehr fortgeschrittene Herren, die hier auf der "Bühne" stehen oder sitzen. Einfach wunderbar! Bei den letzten drei Songs kommt noch ein Gitarrist auf die Bühne und es ist kein geringerer als Mr. Steve Earle. Für mich ein krönender Abschluss einer ausnahmslos gelungenen und großartigen Deep South Tour, die mir immer in bester Erinnerung bleiben wird!

 

Mittwoch, 14.10.Vormittags ist noch etwas Zeit, bei sonnigem und hochsommerlichen Temperaturen nochmals in die nahegelegenen Shops an der Canal- und Royalstreet zu wandern, denn die Abfahrt zum Airport ist erst für 11.30 Uhr anberaumt. Dann kommen wieder ganz schnell dunkele Wolken auf und der Louisianahimmel öffent für 30 Minuten wieder seine Schleußen. Petrus schüttert wieder!Aber dann ist es auch schon wieder vorbei und die Sonne brennt wieder herunter. Bei strahlendem Sonnenschein geht der Transfer zum Airport und um 14.00 Uhr startet unserer Flug nach Atlanta und von dort hebt um 18.00 Uhr Eastern Time (Midnight in Germany) der Deltaflug DL 116 nach Stuttgart ab, wo wir am Donnerstagmorgen um 8.45 wohlbehalten landen.Mein Fazit:Die dritte von mir mit Werner Michels von  AAR (Anglo American Reisebüro/www.aartravel.com ) organisierte USA Reise ist damit schon wieder Geschichte, aber was für eine!  

 

Alle drei Reisen haben ihre Besonderheiten gehabt, aber für mich persönlich war die Deep South Tour 2009 einfach grandios an Begegnungen und musikalischen Erlebnissen. Dazu einige Überraschungen der besonderen Art. Der ganzen Reisegruppe gilt nochmals mein herzlicher Dank für die immer sehr gute Diszipin während der Reise und im Besonderen natürlich unserem Reiseleiter Werner Michels und AAR für die tolle Organisation und Reisebegleitung, sowie unserem Freund Horace Salem für die gute Fahrt.Jetzt werden ich und wer sonst noch Beiträge zur Reise darbieten möchte, die Tour- noch ausführlicher ausarbeiten und euch gerne bei den nächsten Clubabenden darüber in Worten und Bildern mit der passenden Musik berichten. Einen kleinen Vorgeschmack hoffe ich (sofern es Beruf und Zeit zulässt) schon beim Clubabend am Samstag, den 24. Oktober zu geben. Zydeco und Cajun gibt es übrigens live am nächsten Freitag, 23.10. mit Zydeco Annie & Swamp Cats im Kulturgewächshaus Birkenried zu erleben. Lasst euch sehen! Bis dahin alles Gute und ... Laissez les bon temps rouler!PeeWee   

 

 

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