Newletter Januar/Februar 2013
+++ Exklusivkonzert mit DaleAnn Bradley & Steve Gulley im Pfleghofsaal Langenau
+++ Eine Institution hatJubiläum: 25 Jahre Pfleghofsaal Langenau
+++ CD-Release von und mitZydeco Annie & Swamp Cats im Pfleghofsaal Langenau
+++ John Francis & Mandy Strobel live in der Holzwerkstatt Langenau
+++ 11. Intern. BluegrassFestival in Bühl/Baden
+++ Chris Jones & TheNight Drivers (USA) live im Kulturgewächshaus Birkenried
+++ The Growling Old Men(USA/GB) live im Kulturgewächshaus Birkenried
+++ Arizona-Western-Tour vom5. bis 22. Mai 2013 – noch zusätzliche Plätze frei!
+++ 30. Internationales KötzerCountry Music Festival – Achtung neuer Termin
und zugleich „The Festival Farewell Party“!
30.11.2012
29. November 2012 Von Friedrich Hog
Restlos ausverkauft war der große Saal T1 im Theaterhaus Stuttgart am Dienstag, den 27. November 2012.Kris Kristofferson war angesagt, wie seit einigen Jahren üblich, solo, nur der Mann, seine Gitarre, seine Lieder. Als er noch mit großer Band aufgetreten war, oder auch mit Willie Nelson, Waylon Jennings und Johnny Cash als “The Highwaymen”, war die Musik laut und kraftvoll. weiterlesen>>>>>>>>
26.11.2012
Hier wollen wir unseren neuer Pin mit Vereinsemblem vorstellen!!
Monika & Jürg Wüthrich aus der Schweiz, langjährige treue Freunde unseres Clubs haben 500 Stück limitiert und numerierte Pins gestalten und herstellen lassen ... und dem Verein zum Verkauf gesponsert! Eine tolle Idee für die wir uns natürlich sehr herzlich bei Monika & Jürg bedanken!
Nun, wir haben im Vorstand beschlossen, die Pins zum Preis von 3,00 Euro pro Stück zu verkaufen.Bei 2 Stück oder mehr ermäßigt sich der Stückpreis auf 2,50 Euro pro Pin. Beim Clubabend wurde von dieser Regelung bereits rege Gebrauch gemacht.
Wir werden die Pins bei der Country Xmas am 8. Dezember 2012 natürlich ebenfalls zum Kauf anbieten.Wer einen oder mehrere Pins möchte, aber in nächster Zeit nicht nach Kötz oder Umgebung kommt,dem schicken wir den/die Pin/s auch gerne zu.
Viele Grüße Peter
Bitte Geld für Pin(s) plus 1,45 in Briefmarken in einem Umschlag und ab die Post an:
CWF- Koetz
Peter Wroblewski
Postanschrift: Lange Gasse 25, 89359 Kötz
Tel/Fax:++49 0-8221 34671
Email: peter.wroblewski@cwf-koetz.de
Es dürfte in Deutschland kaum einen weiteren Verein geben, der über eine derart lange Zeit konstant tätig besteht. Zwar machen sich auch in Kötz langsam die Zeichen der Zeit bemerkbar – das Publikum macht sich rarer, das Durchschnittsalter der aktiven Mitglieder steigt, doch noch denkt hier niemand an Rückzug.
Wie der 1. Präsident Peter Wroblewski im Interview berichtet, wird man sich den Gegebenheiten anpassen, Zielbestimmungen vielleicht neu definieren, vorausschauend arbeiten und dadurch möglicherweise Veranstaltungen anders planen. Jedoch sei das 30. Jubiläums-Festival im Jahr 2013 fest. Drum herum wird es weiter kleinere akustische Konzerte geben, sowohl im Kulturgewächshaus Birkenried als auch in Zusammenarbeit mit anderen Örtlichkeiten. click her >>>>>>
Bluegrasswochenend‘ und Sonnenschein im Birkenried
Gelungenes Bluegrass-Meeting der Country Friends Kötz
Gute Musik und gutesWetter braucht man für eine erfolgreiche Open-Air-Veranstaltung, beides war beim vierten „Bluegrass-Meeting“ der Country Friends Kötz reichlich vorhanden.Dazu kommt die einzigartige Stimmung im ländlichen Birkenried, die einen perfekten Hintergrund für diese Musik bietet,und nicht nur die eingefleischten Fans, sondern auch Spaziergänger und Zufallsgäste ließen sich gern vom Gebotenen gefangen nehmen. Fünf Bands aus Europa und den USA führten vom 7. bis zum 9. September die Bandbreite ihrer Musik gekonnt vor.
Gleich zwei preisgekrönte Bands mit dem stolzen Titel „Beste Bluegrassband Europa“, gewählt 2011 bzw. 2012, standen im Programm. Das waren einmal „G-runs ‘n Roses“ aus Tschechien, dem in Europa führenden Land in Sachen Bluegrass, ein munteres Quintett, das jugendlich lockeres Auftreten mitmusikalischer Vollendung verband. Die anderen Preisträger, die „Sons ofNavarone“ aus Belgien, traten dagegen am Abend im schwarzen Anzug auf, „aus Respekt vor den Hörern“, wie sie sagten, boten aber doch eine witzige undabwechslungsreiche Show mit der „Dancing Queen“ von Abba als Bonbon fürsweitere Publikum. Beide Bands konnten zeigen, dass sie ihre Titel zu Rechtgewonnen haben und dass sie sich gegen manche US-Konkurrenz durchaus behaupten können. Zwei weitere Bands kamen aus der Gegend: „Blue Side of Town“ ist inFreiburg zuhause, bietet moderne Lieder im klassischen Stil, „Driftwood“ aus der Ravensburger Gegend feiert den zehnten Geburtstag und hat sich nicht zuletzt dank der schönen Stimme ihrer Leadsängerin Sally Greenfield zu einer Größe in der Szene entwickelt. Natürlichmuss eine Band aus dem Mutterland des Bluegrass, aus den USA, dabei sein, unddas war „Chris Thompson & The Coral Creek String Band“ aus dem Staat Colorado. Sie zeigten nun die modernen Entwicklungen im Bluegrass, die man als„Punkgrass“ oder „Jamgrass“ bezeichnet, mit wilden, langen Improvisationen auf den Instrumenten. Der einzelne Hörer mag diese oder jene Richtung bevorzugen,ein solches Festival braucht eine Mischung der Stile, um keine Langweileaufkommen zu lassen.
Doch nicht die Musik allein ist entscheidend, auch der Rahmen spielt eine Rolle. Dazu gehören der Gottesdienst am Sonntagmorgen, gehalten wieder von Diakon Peter Trapp und musikalisch untermalt von „Driftwood“, das „Bluegrass-Café“, der Bücher- und CD-Markt, die Jam-Sessions neben der eigentlichen Bühne, die „Offene Bühne“ und ein Spaziergang zum idyllischenTeich. Das alles hat mitgewirkt bei einem weiteren Erfolgserlebnis der Country Friends Kötz. Deren nächste Veranstaltung ist die Jubiläumsveranstaltung „30 Jahre Country & Western Friends Kötz“ am 6. Oktober auf dem Sportplatz Großkötz.
Eberhard Finke
[18. August 2012 | Von Manfred Vogel | Kategorie: Headline, Specials]
Die Country Music-Welt hat es bestürzt zur Kenntnis nehmen müssen. Lucius Reichling, Gründungsmitglied der Gruppe Truck Stop, ist am 14. August verstorben. Man hatte von einer Erkrankung der Lunge erfahren, doch dass es so schlimm um ihn stand, haben wohl die Wenigsten geahnt.>>>>>>
Wie die norddeutsche Country-Band mitteilte, starb der Musiker am Dienstag an den Folgen einer Lungenentzündung und einer Krebserkrankung. weiter >>>>>
Pures Vergnügen mit den Legenden: Eddie & Martha Adcock mit Tom Gray trotzen dem Fußball
[20. Juni 2012 | Von Friedrich Hog |Kategorie: Konzert & Festivalberichte]
Am Sonntag, den 17. Juni 2012 spielten Eddie & Martha Adcock und Tom Gray auf Einladung der Country & Western Friends Kötz 1982 e.V. im Pfleghofsaal in Langenau. Ihre Musik ist der Bluegrass, und einige Dutzend Kenner waren trotz des parallel drohenden EM-Fußballspiels der Deutschen Mannschaft gekommen, um die legendären Künstlererleben zu können. Diese bereiteten ihrem Publikum einen höchst vergnüglichen musikalischen Abend, und wurden erst nach drei Zugaben von der Bühne gelassen. weiter>>>>>
29. Festival des höchsten Anspruchs: 30 Jahre Country & Western Friends Kötz e. V.
[17. Juni 2012 Von
Bettina GraneggerAls der gerade ein Jahr junge Verein vor 29 Jahren seine erste große Veranstaltung plante, stellte man diese auf drei grundsätzliche Säulen: Höchster Anspruch an die Musik, die Darstellung ihrer Vielfältigkeit und hervorragenden Service gegenüber den Besuchern und Teilnehmern. Über all diese Zeit (sehr wenige Ausnahmen bestätigen die Regel) kam in Kötz nur auf die Bühne, wer ein gewisses Maß an Hochwertigkeit seiner Darbietung erfüllt und dabei nach Möglichkeit die erweiterten Stilrichtungen der Country Music ausschöpfte. Auch zum diesjährigen Jubiläums-Festival machte man hier keine Ausnahme, sondern setzte das gewohnte Erfolgsprogramm fort.weiter>>>>>
Americana Music Vereinigung: Die Nominationen
Gestern gab die Americana Music Association bekannt, wer für 2012 die ernannten Personen in den Kategorien Album des Jahres, Künstler des Jahres, neuer Künstler des Jahres, Song des Jahres und Instrumentalist des Jahres sind. weiter>>>>>>
Stacey Earle & Mark Stuart in Leipheim
Feinste Musik vor erlesenem Publikum
Im Rahmen ihrer 51 Auftritte in 60 Tagen umfassenden Europatournee gastierten auf Einladung der Country & Western Friends Kötz Stacey Earle & Mark Stuart aus Nashville, Tennessee am Mittwoch, den 09. Mai 2012 im Hotel Gasthof zur Post in Leipheim. Seit ihren beiden Auftritten in Langenau hat sich das Ehepaar nochmals gesteigert, und präsentierte vor einem aufmerksamen Publikum feinste Singer-Songwriter Musik, begleitet von virtuos bedienten Gitarren >>>>>>>mehr
Marty Stuart: Nashville, Vol. 1: Tear The Woodpile Down
30. April 2012 Von Bernd Wolf
Wenn ein Künstler ein überragendes Album abliefert, ist das für den Künstler selbst und für seine Fans natürlich fantastisch >>>>weiter lesen
Howdy Folks,
diesmal wieder eine traurige Nachricht. Mit Earl Scruggs verliert die Bluegrass & Country Music Szene einen ihrer stilprägenden Künstler. Ich hatte vor fünf Jahren noch das Glück und die Gelegenheit Mr. Scruggs in der Country Music Hall of Fame zusammen mit seinem Sohn Randy, Ricky Skaggs und am gleichen Abend auf der Bühne des IBMA-Fanfest zu erleben. Hier eine Kurzbiographie:Earl Eugene Scruggs (* 6. Januar 1924 bei Shelby, North Carolina; † 28. März 2012 in Nashville, Tennessee[1]) war ein US-amerikanischer Bluegrass-Musiker. Scruggs gilt als Virtuose auf dem Banjo und spielte eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des Bluegrass.Earl Scruggs fing schon mit vier Jahren an, Banjo zu spielen und entwickelte unter dem Einfluss von "Smith" Hammett und Snuffy Jenkins einen neuartigen Stil, der die Spielweise des Banjos revolutionierte und heute Standard für die meisten Bluegrass-Banjoisten ist. Scruggs' Vater, ein Farmer und Buchhalter, spielte Fiddle und Banjo, Scruggs' Geschwister spielten ebenfalls alle ein Instrument. Als er vier Jahre alt war, starb sein Vater nach schwerer Krankheit.Seine Karriere startete Scruggs 1945 mit Bill Monroes Bluegrass Boys. Er ersetzte den Banjospieler Dave "Stringbean" Akeman, der einen Stil aus Clawhammer und Frailing beherrschte und mit Monroe bis September 1945 gespielt hatte. Scruggs und sein Banjo-Stil bereichterten die neu kreierte Musik der Band schnell, die sich später Bluegrass nennen sollte. Während Auftritten hob Monroe Scruggs stets mit dem Worten „Earl Scruggs with his fancy banjo“ hervor.
Durch regelmäßige Auftritte in der Grand Ole Opry auf WSM in Nashville, Tennessee, stieg Scruggs' Bekanntheit. Doch 1948 trennte Scruggs sich von Bill Monroe und seinen Bluegrass Boys, was persönliche sowie kommerzielle Gründe hatte.Zusammen mit dem Gitarristen Lester Flatt gründete er das Duo Flatt and Scruggs. Scruggs hatte Flatt während seiner Zeit bei den Bluegrass Boys kennengelernt und 1948 trat auch Flatt aus der Band aus. Den Verkaufszahlen nach wurden Flatt und Scruggs zusammen mit ihrer Band, den Foggy Mountain Boys, die erfolgreichsten Bluegrass-Künstler der Vereinigten Staaten. Ihre Auftritte führten sie quer durch die USA und sie waren Mitglied der Opry, des Tennessee Barn Dances in Knoxville und des Louisiana Hayrides.Ihr größter Hit wurde der "Foggy Mountain Breakdown", welcher später Titelmelodie für den Film Bonnie and Clyde wurde. 2005 wurde das Instrumentalstück als Werk von besonderer Bedeutung in die Library of Congress aufgenommen. Den nicht "Bluegrassern" wurden Flatt und Scruggs durch die Titelmelodie der TV-Serie "The Beverly Hillbillies" bekannt, sie hatten auch Gastauftritte in der Sendung.Scruggs trennte sich 1969 von Lester Flatt und spielte ab den 1970er-Jahren zusammen mit seinen drei Söhnen in der Band Earl Scruggs Revue, die den bis dahin nur selten mit Schlagzeug und elektrischem Bass gespielten Bluegrass elektrifizierte und mit Elementen neuer Musik kombinierte.Im Laufe der Jahre wurde Scruggs vielfach geehrt: 1991 wurde er in die International Bluegrass Music Hall of Honor aufgenommen, 2002 in America's Old Time Country Music Hall of Fame. Bei den Grammy Awards 2008 erhielt Scruggs den „Lifetime Achievement Award“ für sein musikalisches Lebenswerk.Am 28. März 2012 ist Earl Scruggs kurz nach seinem 88. Geburtstag in Nashville verstorben.Quelle: Wikipedia
Peter Wroblewski
10.Internationales Bühler Bluegrass Festival am 04. & 05. Mai 2012
Bluegrass Music vom Feinsten zum 10-jährigen Jubiläum anzwei Konzerttagen und Open Air am Johannesplatz am 04. und 05. Mai 2012 Es ist kaum zu glauben, aber das Internationale Bühler Bluegrass Festival, dasgrößte und wichtigste Bluegrass Ereignis in Deutschland …weiter
18. März 2012
Ehingen. Cowboy-Hüte, amerikanische Flaggen und jede Menge Country und Bluegrass-Musik. Das erwartete gestern Abend die Zuschauer in der Ehinger Lindenhalle. weiter>>>>>>
http://www.swp.de/ulm/bilder/cme1175439,768652.html
Der in Heidelberg lebende Schauspieler, Sänger, Gitarrist und Songschreiber Bastian Semm begeisterte am 80. Geburtstag von Johnny Cash sein Publikum bei den Country & Western Friends Kötz. Vor bestens gefülltem Haus brachte er sein Programm „Cash – A Singer Of Songs“ im neu errichteten Saal des Kulturbahnhofs Langenau. weiter>>>>>>>
Zwei Mal voller Erfolg für die Country & Western Friends Kötz
Bastian Semm mit “A Singer Of Songs” zum 80. Geburtstag von Johnny Cash
LANGENAU- (hog) Der in Heidelberg lebende Schauspieler, Sänger, Gitarrist und SongschreiberBastian Semm begeisterte am 80. Geburtstag von Johnny Cash sein Publikum beiden Country & Western Friends Kötz. Vor bestens gefülltem Haus brachte eram Sonntag, den 26. Februar ab 19 Uhr sein Programm „Cash – A Singer Of Songs“im neu errichteten Saal des Kulturbahnhofs Langenau. Zuvor hatte er mitähnlichem Erfolg am Nachmittag bereits im Lärchenhaus beim Kulturgewächshaus Birkenriedgastiert.
Die Country & Western Friends Kötz konnten innerhalbnur weniger Tage die Möglichkeit wahrnehmen, den Künstler Bastian Semm für zweiKonzerte zu verpflichten. Aufgrund eines Artikels über den eingetragenen Vereinim in Nashville erscheinenden „Tennesseean“ machte der Autor des Liedes „ASinger Of Songs“ Bastian Semm auf die Country Friends aufmerksam. Dieser hatte1979, im Geburtsjahr von Bastian Semm, das Lied geschrieben, das längst festerBestandteil dessen Repertoires geworden ist. Die Country Friends Kötz zögertennicht, und organisierten für Bastian Semm am Sonntag die beiden Konzerte, diejeweils von einem erfreulich großen Publikum sehr gut aufgenommen wurden.
Da Bastian Semm seit frühester Jugend Johnny Cash und seineMusik studiert hat, konnte er an dem Tag, an dem der „Man In Black“ von denBaumwollfeldern des US-Bundesstaats Arkansas 80 Jahre alt geworden wäre, einenkompetenten Rückblick auf dessen Leben und Schaffen geben. Obwohl er aufgrundder blonden Haare äußerlich nicht dem Typ „Cash“ entspricht, und auch keineBaritonstimme hat wie jener, gelang es Bastian Semm vorzüglich, die Zuhörer indie Welt von Johnny Cash zu entführen. Das lag nicht nur an der Kleidung, ganzin schwarz, sondern an der Ausstrahlung und den Inhalten. Um die richtigeStimmung zu kreieren, sang Bastian Semm zunächst ein Medley vieler wichtigerLieder von Cash. Dabei kamen ungebändigte Energie zum Einsatz bei „I GotStripes“ und zärtliche Momente bei „As Long As Grass Shall Grow“.
Mit Zitaten aus dem neu erschienenen Buch „Cash – DieAutobiographie Von Johnny Cash“ von Johnny Cash und Patrick Carr, imEdel-Verlag erschienen, ließ Bastian Semm entscheidende Momente aus dem Lebenvon Cash zu Bildern werden. Zum Beispiel die Geschichte aus der Kindheit, woauf den Baumwollfeldern Gospels gesungen wurden, er Pop Songs einbrachte, undbei Sonnenuntergang auf die langsamen Spirituals umgestellt wurde. Die Gesangslehrerinriet ihm seinerzeit, „lass Dir Deinen Gesangsstil nicht verderben“, BastianSemm sang hierzu „Cry, Cry, Cry, selbstverfasste erste Chart-Single von JohnnyCash bei Sun Records mit der Nummer 221.
Cash hatte den Sun-Records-Kollegen Elvis Presley erstmalsgesehen, als dieser von einem Tieflader aus für 200 bis 300 Leute in Memphisgesungen hatte. Seine ersten Anläufe bei Sam Phillips, dem Chef von SunRecords, mit Gospel und Country blieben ohne die erhoffte Wirkung. Erst mit demSpruch, „wenn Sie mich anhören, werden Sie es nicht bereuen“, und dem Lied „HeyPorter“ kam das Angebot von Phillips, eine Single zu produzieren. Einige Wochenspäter lieferte Cash mit „Cry, Cry, Cry“ die A-Seite für die 45er, der Rest istMusikgeschichte, auch die 35 Anläufe, die die Band benötigte, um das Liedzutreffend in den Kasten zu bekommen. Dass dabei der „Boom-Chicka-Boom“-Soundentstand, der charakteristisch werden sollte für Cash, lag am GitarristenLuther Perkins.
Frei erfunden sind die Worte zu „Folsom Prison Blues“, dennCash hatte niemals eine Strafe abzusitzen. Wenn er in seinen Amphetaminzeitendie eine oder andere Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbrachte, so wurde erjeweils am Morgen entlassen. Spannend, wie Cash damit aber die Aufmerksamkeitder Leute bündeln konnte. Fast theatralisch zeigte Bastian Semm den Beginn derBeziehung zu June Carter auf. Als Cash 18 war und in der Oberstufe der HighSchool in Arkansas, sah er bei einem Besuch in der Grand Ole Opry in Nashvilleerstmals June, die schon ein Star war. Er verliebte sich sofort in die kessejunge Frau, und sagte ihr das auch, als er sie sechs Jahre später an gleicherStelle zum zweiten Mal sah, diesmal schon hinter der Bühne, denn er trat nunauch auf. Am 11. Februar 1962 hatte die erste gemeinsame Tournee von Cash mitder Carter Family begonnen. Bastian Semm sang aus jener Zeit „Ring Of Fire“.
Über die aufbauende, aber gesundheitszerstörende Wirkungder Amphetamine berichtete Bastian Semm sehr plastisch, sie waren inverschiedenen Farben zu haben, und mit zunehmender Abhängigkeit ließ trotzSteigerung der Menge die erhoffte Wirkung nach. Abends waren Beruhigungsmittelnötig, um Schlaf zu finden. Rettung kam von der Familie, auch vom damals nochkleinen Sohn John Carter-Cash, alle hielten Cash seine Verfehlungen vor. Cashhatte erkannt, dass er dem Tod nahe war, und konnte sich dadurch retten, dasser sich sicher war, nicht sterben zu wollen. Der erste Set gipfelte im Lied„Man In Black“, zum Teil in deutscher Sprache sehr zu Herzen gehend vorgetragen.
Im zweiten Teil erklang „I Walk The Line“, und es gingausführlich um die Zeit ab 1993, als Cash den Produzenten Rick Rubinkennengelernt hatte. Cash‘s altem Wunsch folgend, gelang Rubin die Produktionvon über 100 Lieder in intimer Atmosphäre, mit nur der Stimme und derakustischen Gitarre von Cash, was diesem viel junges Publikum brachte, das auchdie Lieder aus der Sun-Zeit gerne hörte. „American Recordings“ ist das Stichwort,Bastian Semm sang „One“ und „Hurt“. Als am 12. September 2003 Cash’s Lungeversagte aufgrund seiner Nervenerkrankung, sprachen viele davon, dass er angebrochenem Herzen starb, nachdem June Carter-Cash im Mai 2003 überraschendverstorben war. Mit „EveningTrain“ wünschte Bastian Semm dem großen Johnny Cash „Happy Birthday“ nach oben.Als Zugabe brachte er Tim O’Connel‘s „A Singer Of Songs“ und „Keep On The SunnySide Of Life“.
Ausblick:
JohnFrancis aus Nashville und Mandy Strobel aus Ulm bringen ihr Programm „Cash InThe Round“ am Freitag, den 13. April ab 20 Uhr zurück in die Holzwerkstatt inLangenau, und am Sonntag, den 15. April von 14 bis 17 Uhr ins beheizteLärchenhaus beim Kulturgewächshaus Gundelfingen-Birkenried. Tommy Cash, der jüngere Bruder von Johnny Cash, gastiertam Donnerstag, den 07. Juni ab 19 Uhr in der Günzhalle Großkötz im Rahmen des29. Internationalen Kötzer Country Music Festivals. (Friedrich Hog)
Wenn es darum geht, einzelne Bestandteile einer Veranstaltung zu einer Vollkommenheit zu verketten, hat man im Four Corners (Untermeitingen, Bayern) hierfür die nötige Routine. Möchte man an einem Montag Abend im Februar das Haus voll haben, bedarf es eines Angebots, das dann auch Gäste aus der ganzen Republik, sogar aus der Schweiz anlockt. Mit dem Programm dieser Show am 6. Februar 2012 wurde einmal mehr eine entscheidende Einzigartigkeit erreicht. >>>>>weiter
C M G Nachtder ACMF
DieAustrian Country Music Federation (ACMF) hat am 25.10.2009 erstmals einen"Internationalen Country Music Award für besondere Verdienste um dieFörderung der Country Music" verliehen!
And the winner is .....
Country & Western Friends Koetz 1982 e.V.
Wir sind stolz und freuen uns sehr über diese Ehrung auf internationalerEbene!
Country Music Gala Nacht der ACMF
Zum 17. Mal fand am Sonntag, den 25. Oktober 2009 die jährliche Verleihung derAwards der Austrian Country Music Federation statt. Austragungsort war heuerdas Kongress & Theater Haus in Bad Ischl, also das erste Haus am Platz. Die langjährigen guten Kontakte der ACMF zu Herrn Bürgermeister Hannes Heide haben für beide Seiten positive Früchte getragen. Der Saal war vollständig mitTischen und Stühlen ausgestattet und das aus nah und fern zahlreich angereistePublikum hat sich sichtlich wohl gefühlt in dem schönen Ambiente. In einemgroßen Nebensaal konnte man auf einer Leinwand die Veranstaltung livemitverfolgen, dort haben sich auch die Linedancer aktiv beteiligen können, dennim Hauptsaal war bis unmittelbar vor die Bühne bestuhlt, was der Veranstaltungeine konzertante Atmosphäre gab.
Den Anfang machten gegen 19.15 Uhr pünktlich die Wicked Wildcats als„Pre-Opener“, Foto rechts oben: Kitty Lynx, Sängerin der Wicked Wildcats.Später wurden sie mit den Awards als beste Newcomer und beste Bandausgezeichnet. Die Freude war den Künstlern buchstäblich ins Gesichtgeschrieben und das Publikum konnte sich mit ihnen mitfreuen. Ihre Versionenvon Klassikern wie „Cherokee Boogie“ über „Roly Poly“ bis „Redneck Woman“ warengeschmackvoll arrangiert und die Bühnenshow der Formation war auch optisch sehransprechend. Hervorzuheben ist die Resonatorgitarre, auch die Fiddle kam zumEinsatz. Die Verbeugung vor Patsy Cline und k.d. lang war würdig und schön undso hatte man spätestens aufgrund der Awards das Gefühl, die Band war nicht nurpre, sondern zentral.
Die Eröffnungsworte des Präsidenten der ACMF und des Country Circle Bad Ischl,Robert Stadler, und die galante und sichere Moderation von Gerhard Meidl verhalfender Veranstaltung zu Herzlichkeit und Niveau, will sagen, die Gäste haben sichwohl gefühlt und das hielt auch den ganzen Abend an. J.D. Hank erhielt fürseine CD „Just Country“ den Award für den besten internationalen Tonträger, eheMidlife Grass aus dem Wiener Raum den Bluegrass auf die Bühne brachten. Siewurden auch als beste Band aus dem Bereich Bluegrass/Oldtime geehrt und eserwies sich als eine wohltuende Einrichtung, akustischer Musik auch im Rahmenansonsten elektrifizierter Bands ein Forum zu geben. In Nashville hat man diesleider bei der CMA schon vor vier Jahrzehnten verlernt.
Mit dem Award für den besten Song des Jahres wurden die Western Cowboys geehrt,„Ka Zeit“ heißt das mit wertvollem Text versehene Werk. Das gleichnamigedazugehörige Album wurde auch Album des Jahres. Christian Pöschl nahm jeweilsdie Ehrungen entgegen. Musiker des Jahres wurde der Mandolinenvirtuose HelmutMitteregger, er führt die Bluegrass Band Nugget und die Country Band New West.Seine Ehefrau Katarina Mitteregger, Foto oben, die in beiden Bands die Sängerinist, wurde beste Sängerin des Jahres, was sie sich allerdings mit Kitty „BadCat“ Lynx von den Wicked Wildcats teilen musste, verdiente Awards auf alleFälle.
John Deer brachten Livemusik im Stil von Marty Stuart und Keith Urban. „WhyBaby Why“ von Webb Pierce und „Highway To Hell“ von AC/DC waren Boten aus eineretwas zurückliegenden Zeit, wenngleich ersteres richtig Country klingt,letzteres zum Abrocken gedacht ist. Gekonnt bediente die Formation die großeBandbreite und überzeugte beim zweistimmigen Gesang. Ihr australischer SängerBrett Reid wurde zum besten Sänger des Jahres gewählt. Beim letzten Song wurdeKatja Bernroider als Duettpartnerin auf die Bühne gebeten.
„Best Of Austrian Country“ wurde Video des Jahres, aufgenommen am 22. November2008 im Burgenland vor ausverkauftem Haus. 21 musikalische Acts sind an demProjekt beteiligt. Rock’n’Rodeo aus Deutschland wurden beste internationaleBand. Nach einem äußerst gelungenen Auftritt von New West, der u.a. einherrliches Eagles Medley brachte und Rockin‘ Sidney’s „My Tootoot“wiederbelebte, neben der Bemerkung „It Don’t Get More Western Than That“,nämlich Kalifornien, wurde erstmals der Internationale Extra Award verliehen.
Die ACMF ehrt damit Preisträger aus dem Ausland, deren Verdienste um dieCountry Music im Inland Spuren hinterlassen haben. Erste Preisträger waren diedeutschen Country & Western Friends Kötz, deren Präsidenten PeterWroblewski und Friedrich Hog die Ehrung aus der Hand von Robert Stadlerentgegennahmen. Zuvor hatten sie dem Grab von Oskar Zaglmayr, dem Vater derösterreichischen Country Music Szene, einen ehrenden Besuch abgestattet. Schonin den 80er und 90er Jahren bestand zwischen dem von Oskar geführten CountryCircle und den Country & Western Friends Kötz eine enge Zusammenarbeit,einschließlich gegenseitiger Besuche.
Black Horse mit ihrer Sängerin Katja Bernroider setzten mit ihrem musikalischenTeil das Programm fort, „I Feel Lucky“ hieß es da und das Publikum sah diesangesichts dieser Performance auch so. Nach der letzten Awardvergabe für Albumund Band und dem Gruppenfoto brachten Travis Truitt & Band mit DietmarWächtler an der Steel Guitar den Abend bis deutlich nach Mitternacht demAusklang entgegen. Travis Truitt war 1986 von Kansas nach Deutschland gekommen,wo er heute noch lebt. Schön losgeswingt hat er mit Ty England’s Hit „Should’veAsked Her Faster“.
Im nächsten Jahr findet die Veranstaltung turnusgemäß in einem anderenBundesland statt und man darf jetzt schon gespannt sein, wer sich bis dahin andie Spitze der Preisträger gespielt haben wird. Die ACMF hat ein gutes Auge undmit dem Infoheft im DIN A 4 Format und Farbfotos auch ein hervorragendesSprachrohr.
Text: Friedrich Hog, Fotos: Christopher Hog